"Lebensqualitätstest für Aussprachestörungen" (LFA): Erster Ansatz zur Messung der Lebensqualität aussprachegestörter Kinder zwischen 4 und 8 Jahren.

Lizon, A. & Zimmer, H. (2004)

Eine zufrieden stellende Lebensqualität ist für jeden Menschen sehr wichtig, auch für Kinder.Den Aspekten der Lebensqualität wurde in der pädiatrischen Forschung, vor allem im deutschenSprachraum, erst in jüngster Zeit Beachtung geschenkt. Vorhandene Messinstrumentefür die Messung kindlicher Lebensqualität wurden bisher in wissenschaftlichen Studien nurselten angewendet. Aus der Notwendigkeit heraus, ein Messinstrument zu entwickeln, welchesdie kindliche Lebensqualität partiell phonetisch gestörter Kinder im Alter von vier bissechs Jahren misst, wurde der „Lebensqualitätstest für Aussprachestörungen“ (LFA) I und IIentwickelt. Aufgrund der zunehmenden Verknappung von Ressourcen im Gesundheitswesenist es in der logopädischen Arbeitswelt immer wichtiger, den Effekt der Therapien messen zukönnen. Aus diesem Grund fand im Rahmen dieser Studie zusätzlich eine Modifizierung derLautprüfboÅNgen (Frontczak et. al., 2002) bezüglich der Laute /s/ und /sch/ statt. Außerdemwurde eine Parallelversion zu dem Lautprüfbogen des Lautes /s/ erstellt. Der modifizierteLautprüfbogen und der „Lebensqualitätstest für Aussprachestörungen” I und II ergeben gemeinsamein Messinstrument, welches die Lebensqualität aussprachegestörter Kinder sowohlauf Störungs- als auch Aktivitäts- und Partizipationsniveau misst.Mit Hilfe der Studie von Dammers et. al. (2004) wurde der modifizierte Lautprüfbogen an 21Kindern abgenommen. Der neu entwickelte „Lebensqualitätstests für Aussprachestörungen”besteht aus einer Selbsteinschätzungsversion (LFA I) durch das Kind sowie einer Fremdeinschätzungdurch die Eltern und Erzieher (LFA II). Innerhalb dieser Studie wurde der LFA I an70 Kindern erprobt. Zusätzlich wurden die Erzieher sowie die Eltern dieser Kinder mit Hilfedes LFA II bezüglich der kindlichen Lebensqualität befragt.Aus den Resultaten des Lautprüfbogens ist ersichtlich, dass die erstellten Parallelversionenbezüglich des Lautes /s/ stark miteinander korrelieren. Die statistische Analyse des„Lebensqualitätstests für Aussprachestörungen I” (LFA I) zeigt, dass die Kinder derDyslaliegruppe im Vergleich zu gleichaltrigen nicht aussprachegestörten Kindern keineEinschränkungen in ihrer Lebensqualität äußern. Die Erzieher und Eltern der Probandengaben jedoch bei der Befragung mit dem LFA II einen signifikanten Unterschied zwischennicht aussprache- und partiell phonetisch gestörten Kindern an.

Lese- und Rechtschreibvoraussetzungen zur Selektion von Risikokindern auf LRS in der Vorschulzeit: Eine Studie zur prädiktiven Validität.

Mertens, K., Eittorf, A., Mütz, S., & Michler, V. (2004)

Durch Köhn und Voß (2001) wurde ein Diagnoseinstrument entwickelt mit der ZielsetzungLese- und Rechtschreibvoraussetzungen in der Vorschulzeit zu untersuchen und alle, in derLiteratur beschriebenen, Voraussetzungen zum Lesen und Schreiben mit einzubeziehen.Die Fragestellung dieser Bachelorthesis war:Welche Lese- und Rechtschreibvoraussetzungen selektieren Risikokinder auf LRS in derVorschulzeit?Im Jahre 2001 wurden 130 Kinder mit dem durch Köhn et al. beschriebenenDiagnoseinstrument getestet. 95 dieser Kinder wurden in der zweiten Klasse mit zwei LeseundRechtschreibtests und einem nonverbalen Intelligenzscreening erneut getestet, um dieprädiktive Validität der verschiedenen Subtests des MVL zu analysieren.Aus den Analysen wird deutlich, dass das durch Köhn et al. entwickelte Diagnoseinstrumentin 80% der Fälle eine gute Vorhersagekraft zeigt. Durch Selektion der meist prädiktivenSubtests kann ein neuer Test konstruiert werden, der in der Lage ist Risikokinder für LRS zuselektieren, außerdem ökonomischer ist und alle relevanten Testkriterien erfüllt.Besonders die Bereiche Spezielle Vorkenntnis Schriftsprache, Syntaktische Bewusstheit,Auditive Wahrnehmung, Auditives Kurzzeitgedächtnis, Laut - Zeichenkopplung,Diskrimination räumliche Lage und der Subtest Wortflüssigkeit haben eine signifikanteVorhersagekraft für die Lese- und Rechtschreibleistungen in der zweiten Klasse.

Akense Inventarisatie van Levenskwaliteit - Een meetinstrument voor het beoordelen van de levenskwaliteit van afasiepatiënten: De ontwikkeling van de eerste Nederlandse pilot-versie.

Hamers, E. & Sluijsmans, J. (2004)

Een goede levenskwaliteit is voor iedereen zeer belangrijk. Ziektes of beperkingen kunnen eenieders levenskwaliteit negatief beïnvloeden. In zulke gevallen is het belangrijk om duidelijk te kunnen maken wat je belangrijk vindt in het leven. Ook vooreen hulpverlener is het goed te weten welke factoren de levenskwaliteit van patiënten beïnvloeden en wat ze daadwerkelijk belangrijk vinden in het leven. Op deze manier kan de therapie aan de wensen en behoeften van de patiënt aangepast worden.Voor een afasiepatiënt is het, door communicatieve beperkingen, bijzonder moeilijk om duidelijk te maken wat hij/zij belangrijk vindt.In het kader van deze afstudeeropdracht is er om deze reden gezocht naar mogelijkheden voor het meten van levenskwaliteit bij afasiepatiënten. Uit literatuurstudie is gebleken dat er zeer veel verschillende meetinstrumenten zijn voor het beoordelen van levenskwaliteit. Deze zijn echter niet geschikt voor gebruik bij afasiepatiënten. In Duitsland bestaat er daarentegen wel een dergelijk meetinstrument,namelijk de Aachener Lebensqualitätsinventar (ALQI).Deze scriptie vormt een eerste aanzet tot de ontwikkeling van een Nederlandsmeetinstrument voor het beoordelen van levenskwaliteit bij afasiepatiënten.Er is gewerkt aan een eerste pilot-versie, door het vertalen en aanpassen van de DuitseALQI. De kennis en ervaringen van inhoudsdeskundigen uit verschillende werkvelden hebben hiertoe bijgedragen.Bovendien is er een eerste beoordeling gegeven van de objectiviteit, betrouwbaarheid,validiteit, nuttigheid en het economische gebruik van deze pilot-versie.De pilot-versie is in de praktijk getoetst bij een steekproef van zes afasiepatiënten en hun familieleden.Uit dit onderzoek is gebleken dat de pilot-versie binnen de steekproef beschikt over een goede objectiviteit, test-hertest betrouwbaarheid, voldoende inhoudsvaliditeit en samenhang tussen patiëntenversie en familieversie. Bovendien blijkt de pilot-versie economisch en nuttig te zijn.Uit bovenstaande is naar voren gekomen dat de pilot-versie van de AkenseInventarisatie van levenskwaliteit bruikbaar is in de praktijkDe resultaten die verkregen zijn met betrekking tot de interne consistentie,begripsvaliditeit en criteriumvaliditeit zijn nog niet voldoende of niet bruikbaar mede door een te kleine steekproef. Er zijn suggesties voor vervolgonderzoek gegeven zodat een volgende scriptiegroep verder kan werken aan de uiteindelijke versie van de"Akense Inventarisatie van Levenskwaliteit".

Elterntraining in der Dyslalietherapie: Wie können Eltern aktiv zum Erfolg der Therapie beitragen?

Ackermann, K. & Janssen, A. (2004)

Basierend auf der Frage, wie man Kinder mit einer partiellen phonetischen Dyslalie neben derTherapie optimal unterstützen kann, stößt man in der Literatur und unter niedergelassenenLogopäden wiederholt auf das Bedürfnis, die Eltern mit in die Therapie einzubeziehen.Daraus ergibt sich folgende Problemstellung:Hat ein Elterntraining, welches zusätzlich zur klassischen Artikulationstherapie nach vanRiper und therapeutischen Hausaufgaben für Eltern von phonetisch aussprachegestörtenKindern gegeben wird, einen signifikant verbessernden Effekt auf den Erfolg der Therapie?Ausgehend von dieser Problemstellung wird ein Versuchskonzept aufgestellt, das aus zweiProbandengruppen im Alter von 3;6 bis 6;7 besteht, die aus Kindergärten und logopädischenPraxen rekrutiert werden. Zu Beginn der Studie werden alle Probanden einer umfassendenDiagnostik und einer Vormessung unterzogen. Die Hausaufgabengruppe (n=16), erhält achtTherapieeinheiten nach der Artikulationstherapie von van Riper und therapeutischeHausaufgaben. Die Elterntrainingsgruppe (n=15), erhält neben den acht Therapieeinheiten und den Hausaufgaben ein Elterntraining. Abschließend findet bei allen Probanden eineNachmessung statt.Ziel des Elterntrainings ist es, den Eltern neben theoretischem Wissen vor allem praktischeHandlungsgrundlagen zu vermitteln, auf deren Basis sie in der Lage sind, ihr Kind zusätzlich zur Therapie optimal zu unterstützen.Mittels Vorträgen, Brainstorming und Rollenspielen wird gemeinsam ein Basiswissen aufgebaut und anschließend praktisch erprobt.Folgende Inhalte werden bearbeitet:- Warum Eltern als Co-Therapeuten?- Wann ist Üben im Alltag sinnvoll?- Wie kann ich mein Kind belohnen?- Wie reagiere ich auf Aussprachefehler meines Kindes?- Wie findet eine Integration in den Alltag statt?Anschließend werden die erarbeiteten Inhalte in Rollenspielen geübt.Innerhalb der einzelnen Gruppe kann eine signifikante Verbesserung festgestellt werden. ImVergleich der beiden Gruppen untereinander kann jedoch mittels Datenanalyse kein signifikanter Unterschied objektiviert werden, da in der Nachmessung ein Deckeneffekt entsteht.Es wird davon ausgegangen, dass ein Effekt erzielt werden konnte, dieser jedoch mit dem verwendeten Messinstrument nicht nachzuweisen ist. Darüber hinaus kann nur dasStörungsniveau gemessen werden. Die Erfolge auf Aktivitäten- und Partizipationsniveau können daher nicht objektiv beurteilt werden.

"Klassische Artikulationstherapie" bei Kindern zwischen 6 und 10 Jahren mit einer partiell phonetischen Dyslalie.

Dammers, D., Dircks, D., Mathes, C., & Sentis, I. (2004)

Im Rahmen dieser Bachelor-Arbeit wird die Effektivität der “klassischen Artikulationstherapie“bei Kindern zwischen sechs und zehn Jahren mit einer partiell phonetischen Dyslalie untersucht.Es hat sich herausgestellt, dass die bislang publizierte Fachliteratur über Artikulationstherapiekaum Bezug auf Schulkinder im Alter zwischen sechs und zehn Jahren nimmt. Trotz guter Präventionsmaßnahmen, gibt es immer noch Kinder mit Artikulationsproblemen, die erst bei derEinschulung oder noch später entdeckt oder registriert werden. Nun stellt sich die Frage, ob eine klassische Artikulationstherapie, so wie sie in der Praxis angewandt wird, bei diesen Kindern genauso effektiv ist, wie bei jungen Kindern.Daraufhin entwickelten die Autoren dieser Bachelor-Arbeit das Behandlungskonzept“Klassische Artikulationstherapie“, in dem Artikulationstherapie, therapeutische Hausaufgaben,Kontingenzmanagement und Elternbegleitung miteinander kombiniert wurden.Folgende Problemstellung kam zustande:„Ist die “Klassische Artikulationstherapie“ bei Kindern zwischen sechs und zehn Jahren mit einer partiell phonetischen Dyslalie effektiv?“Von dieser Problemstellung ausgehend wurde ein Experiment entwickelt, bei dem eine Gruppe von 21 Kindern zwischen sechs und zehn Jahren mit der „klassischen Artikulationstherapie“behandelt wurden. Das Konzept umfasste eine Vormessung, acht Behandlungseinheiten und eineNachmessung.Die Resultate machen deutlich, dass die “klassische Artikulationstherapie“ auch beiSchulkindern zwischen sechs und zehn Jahren innerhalb von acht Behandlungseinheiten effektiv ist.

Groepstherapie bij sigmatismus: Een effectiviteitstudie

Penris, P., Mager, R., & Olieslager, J. (2004)

Na het bestuderen van de huidige praktijksituatie omtrent articulatietherapie kwam men tot de ontdekking dat er in Nederland voornamelijk individueel wordt behandeld. Er is vanuit andere landen recente literatuur bekend betreffende groepstherapie bij articulatiestoornissen in de praktijk. Het doel van deze afstudeeropdracht is de effectiviteit van groepstherapie bij kinderen met articulatiestoornissen aan te tonen. Hieruit volgt de hypothese: “Is de klassieke articulatietherapie volgens Charles van Riper in groepstherapie in effectiviteit vergelijkbaar met individuele therapie bij kinderen van 5;2 t/m 7;3 jaar met een partiële fonetische dyslalie?” Door middel van een literatuurstudie en een empirisch onderzoek kon de hypothese beantwoord worden. Het empirisch onderzoek bestond uit een bestaande controlegroep en drie experimentele groepen, waarbij groepstherapie werd uitgevoerd. De drie experimentele groepen bestonden elk uit 4 kinderen die het normale basisonderwijs volgen. Alle kinderen werden individueel gediagnosticeerd a.d.h.v. de Metaphonbox, het U.A.O. en de klanktest. De acht behandelingen werden in groepsverband uitgevoerd, waarbij gebruik werd gemaakt van zelf ontwikkeld materiaal. Daarnaast werd er een beloningssysteem gebruikt tijdens de behandelingen en bij het therapeutisch huiswerk. De ouders en/of verzorgers werden als co-therapeut begeleid gedurende het onderzoek. Aan het einde vond er individueel een nameting plaats. De gegevens uit de voor- en nameting werden statistisch geanalyseerd en kritisch bediscussieerd. Deze gegevens werden vergeleken met de eerder verkregen gegevens van de controlegroep. Hieruit kan men concluderen dat de articulatietherapie van Van Riper zowel bij individuele als groepstherapie bij kinderen van 5;2 t/m 7;3 jaar met een partiële fonetische dyslalie effectief kan zijn.